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KIWI kids – Kids Welcome Initiative: Life skills, education and the promotion of integration of refugees in primary schools in Germany

Seit Anfang 2015 sind mehr als eine Millionen Menschen neu nach Deutschland gekommen. Rund 40 Prozent der Zugewanderten befinden sich im schulpflichtigen Alter. Anders als in höheren Altersgruppen ist in diesem Alterssegment der Anteil von Mädchen gegenüber Jungen gleich hoch. Damit können in diesen Altersklassen insbesondere zugewanderte Mädchen gestärkt und gefördert werden. Studien zufolge sind Schulen mehrheitlich noch nicht ausreichend auf die Herausforderung der Arbeit mit zugewanderten Schüler*innen vorbereitet (z.B. IQB-Bildungstrends 2018). Dafür benötigen Lehrkräfte insbesondere interkulturelle Kompetenzen. Diese neue Situation verlangt von allen in Deutschland lebenden Menschen vermehrte Anstrengungen aufeinander zuzugehen. Ein gutes Zusammenleben macht es erforderlich, die Selbstwirksamkeit von (zugewanderten) Menschen zu stärken und sie zu aktiven Mitgestaltenden der Gesellschaft zu machen. Daraus folgt, dass der Zugang zu Integration und gesellschaftlicher Teilhabe über die Sozialisationsinstanz „Schule“ nicht früh genug erfolgen kann. Das KIWI kids-Projekt setzt dort an.

KIWI steht für die Begriffe „Kultur“, „Interkulturalität“, „Werte“ und „Initiative“. Ziel des KIWI kids- Projektes ist es, durch Soziales und Interkulturelles Lernen die Integrationspotentiale sowie das Engagement von Kindern mit Flucht- oder Migrationsgeschichte und deren Lehr- und Fachkräfte nachhaltig zu stärken. Damit werden Klassen- und Schulgemeinschaften bei einer nachhaltigen, diversitätssensiblen Öffnung und Schulentwicklung unterstützt. Ein besonderer Fokus des KIWI kids- Projektes liegt dabei auf dem Empowerment von Kindern, der Stärkung ihrer Selbstwirksamkeit sowie dem Abbau von Diskriminierung zwischen Kindern diverser kultureller Identitäten. Read More...

Participatory community development projects in indigenous communities of the highlands of Ecuador, Peru and Bolivia (GERMAN)

Since 1994 CARE Deutschland e.V. (hereinafter CARE) has been carrying out participatory community development projects in the Andean region with the support of the BMZ. Target groups of these projects were Andean indigenous communities in the highlands of Ecuador, Peru and Bolivia. The projects were implemented by local NGOs: Yachachic (1994-2006) in Ecuador, Acción Andina Peru (1997-2018) in Peru and Asociación Acción Andina Bolivien (2010-2017) in Bolivia. As these long-term interventions have so far not been systematically analyzed, it was decided to conduct this evaluation to assess their direct and indirect effects, to analyze the project approach and to formulate recommendations for future CARE projects in the Andean region.
(Full report is in German)
2. Evaluation methodology
The evaluation was carried out through an extensive field study between November and December 2018, visiting 12 indigenous communities in Ecuador, 12 in Peru and 8 in Bolivia. Read More...

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